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Asbestsanierung


Asbestsanierung steuerlich absetzbar

 

Aufwendung für Asbestsanierung als außergewöhnliche Belastung für eigengenutzte Immobilie steuerlich absetzbar. Das Finanzgericht Rheinland- Pfalz entschied am 26.7.2000, (Az: 1 K 1195/99), das Kosten, die an einer selbstgenutzten Immobilie für die Entfernung und den Ersatz einer asbestverseuchten Außenfassade entstehen, als außergewöhnliche Belastung (§ 33 Einkommensteuergesetz) absetzbar sind. Allerdings nur, wenn vor der Durchführung der Sanierungsmaßnahmen durch ein amtliches Gutachten nachgewiesen worden ist, dass die Fassade tatsächlich Asbestfeinstaubquellen enthält, die im Innern des Hauses eine gesundheitsgefährdende Asbestkonzentration verursachen. Wenn Sie die Kosten für eine Dach- oder Fassadensanierung steuerlich absetzen wollen, brauchen Sie, bevor Sie aktiv werden, erst ein Gutachten.

 

Wer sein Dach sanieren muss, weil sich dort gesundheitsgefährdende Asbeststoffe befinden, kann auf eine Unterstützung des Finanzamtes hoffen. Solche Ausgaben gelten als außergewöhnliche Belastung. Ein Hausbesitzer erhielt durch das Finanzgericht Düsseldorf (Aktenzeichen 10 K 3923/96) Recht, als sich das Finanzamt querstellte und einen Nachweis über die gesundheitliche Gefährdung forderte. Laut Finanzrichter sei inzwischen allgemein bekannt wie schädlich Asbest ist. Ein Nachweis ist somit nicht erforderlich. Da ohnehin eine Dacherneuerung in einigen Jahren fällig gewesen wäre, konnten die Sanierungskosten jedoch nur anteilig abgesetzt werden.

 

Wer sein Dach mit Schiefer eindecken lässt, bekommt von der Firma Rathschek im Jahr 2013 eine Bonuszahlung.