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Asbestsanierung


 

 

Was ist Asbest, wie muss saniert werden ?

 

Asbest ist eine weltweit auch an der Erdoberfläche vorkommende natürliche Mineralfaser mit außerordentlichen technologischen Eigenschaften: nicht brennbar, korrosionsbeständig, resistent gegen thermische Beanspruchung und Chemikalien, mit hoher Elastizität und Zugfestigkeit.

 

Ist Asbest schädlich ?

 

Asbest als mineralischer Werkstoff ist weder giftig, noch gefährlich oder gesundheitsschädlich. Nur Asbestfeinstaub in elektronenmikroskopisch kleinen Dimensionen kann, wenn er längere Zeit eingeatmet wird, Krebs erregen und damit ein Gesundheitsrisiko aufwerfen. Solche Asbestfeinstäube entstehen insbesondere bei unsachgemäßer Bearbeitung von Asbestzementprodukten mit dafür verbotenen Werkzeugen.

 

Welche früheren Baustoffe enthalten Asbest ?

 

Frühere Asbestzementerzeugnisse wie Dach- und Fassadenplatten und Rohre enthalten ca. 10% Asbestanteil, der in einer Zementmatrix fest gebunden ist. Diese Erzeugnisse aus Asbestzement waren genormt und/oder allgemein bauaufsichtlich zugelassen. Seit Ende 1990 sind alle in Deutschland gefertigten Hochbauprodukte generell asbestfrei.

 

Wann und wo muss saniert werden ?

 

Von eingebauten Asbestzementprodukten geht keine konkrete Gesundheitsgefährdung im Sinne der Landesbauordnungen aus. Daher ist ein generelles Sanierungsgebot nicht erforderlich.

 

Welche Vorschriften sind bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an eingebauten Asbestzementprodukten zu beachten ?

 

Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an eingebauten Asbestzementprodukten sind nach der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 519 nur durch sachkundiges Personal durchzuführen. Grundsätzlich gilt: Staubbildung vermeiden; keine materialabtragenden Reinigungsvorgänge mit Hoch- oder Niederdruckreinigungsgeräten, Schleifgeräten oder Stahlbürsten; Platten nicht brechen oder sonstiger beschädigender Behandlung aussetzen.

 

Müssen Behörden eingeschaltet werden ?

 

Die Arbeiten müssen vor Beginn dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt und der Berufsgenossenschaft angezeigt werden.

 

Wie sind Asbestzementabfälle zu entsorgen ?

 

Ausgebaute Asbestzementprodukte und Asbestzementstäube sind kein besonders überwachungsbedürftiger Abfall ("Sondermüll"). Sie können unter der LAGA-Abfallschlüssel-Nr. 314 12 - ab 01.01.1999 EWC-Code-Nr. 17 01 05 - entweder gesondert auf Monodeponien (Deponien oder Deponiebereiche) der Klasse I oder II, übergangsweise auf Monobereichen von Altdeponien (z.B. Hausabfalldeponien) abgelagert werden. Annahme von Kleinmengen (in der Regel bis 1 Gewichtstonne oder 1 m ) an speziellen Annahmestellen möglich.

 

Was ist beim Transport von Asbestzementabfall zu beachten ?

 

Zum Transport stückiger Asbestzementabfälle sind entweder sogenannte Big Bags (Folieneinheiten mit Tragschlaufen) oder geschlossene Abfallcontainer, in die die Big Bags gehoben werden, zu verwenden.

 

Unsere Empfehlung:

 

Bei vorhandenen Dachdeckungen, die weder undicht noch beschädigt sind, besteht kein Handlungsbedarf. Ältere Dächer empfehlen wir zu sanieren. Prüfen Sie dabei, inwieweit asbestfreie Ersatzmaterialien vorhanden sind. Für die meisten Dachbaustoffe gibt es Material gleichen Formates ohne Asbest. Dies ermöglicht einen kostengünstigen Austausch. Vor dem Beschichten oder Belegen asbesthaltiger Materialien raten wir dringend ab. Es erfüllt selten den Zweck der Dauerhaftigkeit und ist in den meisten Fällen verboten.

Wir beraten Sie gerne und unverbindlich über geeignete Maßnahmen. Unsere Firma ist zugelassen, geprüft und erfüllt alle notwendigen Bestimmungen.

 

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